Ansatz

Die Elemente von Information Lovers

Bestimmte Eigenschaften sind mir ganz besonders wichtig und haben sich nach und nach zu Elementen meines Ansatzes etabliert:
Ich gehe meine Projekte ganzheitlich an, arbeite nutzerzentriert, flexibel und nachhaltig, bin empathisch und integriere mich in das Produktteam.

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Ganzheitlich

Ich verfolge immer einen ganzheitlichen Ansatz. Was heißt das?

  1. Ich betrachte den Produktentwicklungsprozess als ein Ganzes und sehe keinen Abschnitt isoliert. Die verschiedenen Aufgaben beeinflussen sich gegenseitig und zudem profitiert jeder Teil des Prozesses davon, wenn möglichst starke Verknüpfungen zu anderen Bereichen hergestellt werden. Egal ob ich selbst direkt am Produkt arbeite oder lediglich beratend bzw. in Form von Workshops unterstütze. Ich mache immer von meinen breit gefächerten Kenntnissen in User Research, nutzerzentrierter Konzeption, Interfacedesign und der Programmierung Gebrauch, um einen ganzheitlichen Blick in das Projekt einzubringen.
  2. Ich betrachte immer das gesamte Erlebnis. Die "User Experience", also das Erlebnis des Nutzers mit einem Produkt oder Service, lässt sich eigentlich nie auf nur ein bestimmtes Element (wie zum Beispiel die App) beschränken. Das Erlebnis setzt sich zusammen aus der Gesamtheit aller Erfahrungen und sollte entsprechend ganzheitlich betrachtet werden.
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Nutzerzentriert

Mich faszinieren innovative Technologien zwar unheimlich, aber den Menschen und das Menschsein liebe ich noch mehr. Deswegen begeistert mich vor allem die Frage, wie die neuen Möglichkeiten, die diese Technologien mitbringen, für den Menschen genutzt werden können.

Dabei spielen für mich menschliche Bedürfnisse eine große Rolle. Bei meinem Prozess und allen Überlegungen stelle ich deswegen den Nutzer in den Fokus und mache von meinem naturwissenschaftlichen Background Gebrauch.

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Flexibel

Ich arbeite sehr multidisziplinär. Ganz einfach deswegen, weil mir so viele Elemente der Produktentwicklung Spaß machen. Ich brenne sowohl für das Design als auch für die konzeptionelle Arbeit. Ich habe Freude an User Research und bin begeistert von Frontend Webentwicklung. Ich habe lange damit gehadert, weil ich dachte, ich müsste mich spezialisieren. Inzwischen habe ich aber erkannt, dass diese Flexibilität und meine breit gefächerten Kenntnisse für viele Unternehmen sehr nützlich sind.

Meine Flexibilität ermöglicht mir auch, jedes Projekt individuell anzugehen. Immerhin ist jedes Unternehmen einzigartig und die Voraussetzungen sind immer wieder anders. Ich betrachte die individuellen Ziele, schaue, welche Informationen vorliegen, überlege, wie ich das vorhandene Wissen am besten nutzen kann und versuche immer auf dem aufzubauen, was ohnehin schon da ist. Ich ziehe dabei eine einfache und schlanke Lösung immer der Raketenlösung vor. Ich bin mir ganz sicher, dass mit genügend Flexibilität in jedem Unternehmen und jedem Startup nutzerzentrierte Produktentwicklung möglich ist.

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Langfristig

Ich beobachte unheimlich gerne UI-Design Trends und könnte Stunden auf Pinterest, Dribbble und Instagram verbringen. Aber gerade im Digitalen haben diese Trends eine sehr kurze Lebensdauer. Langfristigkeit bedeutet deshalb für mich unter anderem auch, mein Gespür zu schulen, nicht jedem aktuellen Trend blind nachzujagen aber dennoch ein frisches Design langfristig zu ermöglichen.

Und für dieses "langfristige ermöglichen" kommt ein weiterer wichtiger Faktor ins Spiel: Ich versuche stets ein gesamtes Design System bzw. eine Logik zu schaffen, auf die dann weiter aufgebaut werden kann. Ich ziehe es also immer vor, in enger Absprache mit dem restlichen Produktteam (vor allem den Entwicklern/Entwicklerinnen) eine Pattern Library auszuarbeiten, anstatt individuelle Screens zu gestalten.

Sofern ich auch konzeptionell oder strategisch zum Produkt beitragen darf, bringe ich auch hier gerne meinen vorausschauenden Blick mit ein: Was ist langfristig gut für die Nutzer? Basieren unsere Ideen nur auf aktuellen Trends oder tatsächlich auf grundlegenden Bedürfnissen, Problemen oder Wünschen? Ich bin davon überzeugt, dass die richtigen Werte immer eine bessere Entscheidungsgrundlage sind, als kurzfristig ausgelegte Motivationen.

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Empathisch

Ich liebe Menschen und bin fasziniert von allem, was das Menschsein mit sich bringt. Mich selbst und mein eigenes Verhalten zu reflektieren, wurde mir schon in meiner Kindheit "eingeimpft" (danke Mama). Beobachtend, analysierend und eben auch selbst reflektierend durch die Welt zu gehen ist für mich deswegen etwas ganz natürliches.

Da ich mich selbst sehr gut verstehe, habe ich auch die Fähigkeit ausgebildet, mich in andere hineinzuversetzen und von bestimmten Verhaltensmustern oder Reaktionen auf Gefühle zu schließen. Das hilft mir unheimlich bei der Arbeit mit den Nutzern eines Produktes. Aber auch im Umgang mit dem Produktteam und anderen beteiligten Personen profitiere ich von meinem Einfühlungsvermögen. Die Empathie ist ein wichtiges Element meiner Arbeit.

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Integriert

Ich sehe mich nicht als externes Glied, das von außen dem Team zuarbeitet. Ich möchte mit allen beteiligten Personen eine Einheit bilden. So kann die wertvolle Produkt-Expertise des Teams mit meiner frischen Sicht von außen und meiner Erfahrung in unterschiedlichen Projekten kombiniert werden.

Zudem denke ich, dass ein Produkt von unterschiedlichen Blickwinkeln profitiert. Dass alle Teammitglieder gemeinsam den gesamten Entstehungsprozesss begleiten und zum Produkt beitragen sollten. Deswegen bedeutet für mich integriert zu arbeiten auch, die Ideen und Sichtweisen anderer Projektbeteiligter zu nutzen. Designerin zu sein bedeutet für mich nicht, etwas eigenes zu schöpfen und mich in meiner Arbeit selbst zu verwirklichen. Designerin zu sein bedeutet für mich, gemeinsam mit einem Team ein Produkt zu schaffen, dass unabhängig von uns eine Daseinsbereichtung hat. Weil es einen Zweck für den Nutzer und für das gesamte Unternehmen erfüllt. Die Herausforderung, diesen Zweck so gut wie möglich als integrierter Bestandteil eines Teams zu bedienen, das ist es, was mich als Designerin antreibt!